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„Wir wollen die Besten sein!"

fred van Olphen ist Globetrotter aus Überzeugung. Schon in den
siebziger Jahren reiste er quer über den Globus, vorzugsweise in arktische und subarktische Regionen. Nach jeder Rückkehr ärgerte er sich über die schlechte heimische Versorgungslage an sinnvoller Reiseausrüstung. Campingzubehör gab es im Land der Wohnwagenfreaks zuhauf, aber Outdoor-Anhänger wie van Olphen wurden damit nicht zufriedengestellt. Fred faßte kurzerhand den Beschluß, diese Versorgungslücke zu schließen und einen eigenen Shop in der Hauptstadt Den Haag zu eröffnen. Das war 1977.

20 Jahre später ist Mr. van Olphen in den Niederlanden noch immer einzigartig. War er früher einer der ersten Outdoor-Shop-Besitzer, so ist er mit „Bever Zwerfsport" heute der größte. Insgesamt 14 Filialen sind in Bever-Hand, weitere sind in Planung. Unlängst eröffnete man die erste Auslandsfili-

ale im belgischen Antwerpen. Über 100 Angestellte kümmern sich mittlerweile um das Wohl der Firma und sorgen für einen Jahresumsatz von über 20 mio niederländischen Gulden, Tendenz steigend.

„Die Oldies in unserer Firma erinnern sich manchmal noch gerne an die Zeiten im ersten Laden", erzählt Hans Owerduin, Einkaufs-

chef bei Bever. „Das Geschäft war winzig

und bis oben hin vollgestopft mit Ausrü-stung. Mehr als zwei Verkäufer hatten darin kaum Platz". Ob Verkauf, Einkauf, Buchhaltung oder Lagerhaltung - Fred van Olphen mußte alles in Personalunion erledigen. Kurze Zeit später übernahm man den Laden des niederländischen Zeltherstellers Mentora in Rotterdam - die erste Filiale. Weitere Neueröffnungen folgten. Der letzte größere Coup gelang 1990, als man die Outdoor-Läden des Zeltherstellers Erdmann Schmidt übernahm. Die größte Bever-Filiale hat heute eine Fläche von 3.000 Quadratmetern, aber auch Läden mit 100 qm sind in das Netz integriert.

„Unsere Grundphilosophie ist sehr einfach", betont Owerduin, „wir wollen einfach die Besten sein!" Erreichen möchte man dies zunächst durch ein einheitliches Corporate Design aller Läden. Der Kunde soll sich in einem Bever-Shop wohlfühlen, außerdem soll er überall die gleiche Produktpalette bekommen. „Wir benützen eine Menge Naturmaterialien, insbesondere Holz, um unseren Läden eine Atmosphäre zu geben. Außerdem kriegt jeder Kunde einen Kaffee."

Das Bever-Sortiment orientiert sich zunächst an technisch hochstehenden Marken mit einem guten Image. Diese Kernmarken hat man teilweise exklusiv im Programm, oft war man in der Vergangenheit der Wegbereiter für ein neues Label in Holland. Ob The North Face, Hilleberg, Moonstone, Western Mountaineering oder andere - viele haben über Bever den Einstieg in den Markt gefunden. Hardware und Accessoires machen auch bis heute den überwiegenden Teil der Verkäufe aus - etwa 60 Prozent werden damit

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